Sa

22

Okt

2016

"Tschö mit ö"

Es ist soweit. Die Nelsons müssen sparen und daher ihre 654 Mann starke Presseabteilung entlassen. Trotz des gezahlten Mindestlohns von 1,50 Euro plus des Nachtzuschlages von 0,18 Euro pro Stunde, können wir uns diesen Luxus nicht mehr leisten...

Dies wird also auf absehbare Zeit die letzte offizielle Presseerklärung des Clubs sein. Aus innerbetrieblichen Gründen werden deshalb auch unsere "Web- und Facebookseiten" in naher Zukunft eingestellt.

 

Allein unser Manager wird seiner lyrischen Tätigkeit weiterhin für die beiden Zeitungen HMC und die 90m-Depesche freien Lauf lassen.

 

Die Glosse und die Welt wird es also weiter wie gewohnt geben...

Von den Presseerklärungen und von den beiden oben genannten Seiten werden wir uns leider verabschieden müssen.

 

Time to say goodbye!

 

Bis die Tage also, Tschauiiihh, Schüssing, bis Dannimanski, Schüssikowski und natürlich:

 

 

P.S.:

 

Vielen Dank an die Leser und Freunde der Nelsons für die 5-jährige Unterstützung!

 

Euer joeniel

 

 

Sa

15

Okt

2016

"Sprachlos und ohne Worte"

Heute berichten wir zum ersten Mal von der direkt nach dem Spiel stattfindenden Pressekonferenz. Es war ein grandioser Sieg im heutigen Ligaspiel. Mal schauen, wie die Taktikanalyse  unseres Managers ausfällt. Mit hochrotem Kopf nahm er vor den Journalisten Platz. Im Konferenzraum war es mucksmäuschenstill....

joeniel:

 

"....................................................................Ohne Worte.........................................................ohne Worte.......................................................ohne Worte.....................................................ohne Worte....................................................!"

 

Das war ja eine aufschlussreiche und rhetorisch einwandfreie Darstellung der Geschehnisse auf dem Platz. Die Journalisten waren aufgrund der zutreffenden Analyse schier aus dem Häuschen.

 

Sie sehen, dass man auch ohne viele Worte viel sagen kann!

 

Seien sie auch nächste Woche wieder live dabei, wenn der Manager ohne viel zu sagen den richtigen Ton trifft.

 

Sa

08

Okt

2016

"Knakenbreker"

Heute waren die Nelsons bei den Knochenbrechern (plattdeutsch: Knakenbreker) zu Gast. Mit 3 Punkten und eingerenkten Gliedmaßen durften wir wieder nach Hause fahren...

Einigen unseren Spielern hat diese traditionelle und alternative Heilkunst sehr geholfen; denn die gegnerische Mannschaft hat vor allem unsere Mittelfeldspieler durch das Einrücken verschiedener Wirbel wieder in Schwung gebracht.

 

So ist es natürlich kein Wunder, dass der Gegner noch zu keinem Sieg in der Liga gekommen ist. Ihnen liegt nämlich zunächst das Wohl der Gegenspieler am Herzen.

Wie wir alle wissen, sind die Knochen sehr wichtig für den Menschen; denn Knochen sind die Marionettenfäden, an denen alle Menschen aufgehängt sind.

 

Knochen werden übrigens nicht hergestellt, sie sind einfach da und waren auch schon immer da. Falls es einmal nötig ist, dass man einen neuen Knochen braucht, findet man ihn meist auf dem Friedhof. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass dieser Knochen noch gut erhalten und relativ frisch ist. Es ist jedoch ratsam, einen zu nehmen, an dem kein Mensch mehr dranhängt.

Ansonsten muss man das verfaulte Fleisch halt mühsam abzupfen. 

 

Aus seinem alten Knochen und dem darin enthaltenen Knochenmark kann man dann ein leckeres Süppchen kochen.

 

Allerdings ist der weltberühmte Musikknochen kein Knochen im eigentlichen Sinne. Den kann man nicht so einfach ersetzen.

 

Da kannste in noch so vielen Gräbern rumbuddeln, einen Musikknochen, Musikantenknochen oder umgangssprachlich auch "Funny Bone"

findeste da nicht...

 

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Sa

01

Okt

2016

"Licht aus!"

Damit noch mehr Ligaspiele gewonnen werden, wird bei den Nelsons demnächst die Flutlichtanlage während der Spiele ausgeschaltet. Zudem haben es die Fans einfach satt, die hässlichen Spieler der gegnerischen Mannschaft ansehen zu müssen...

Schließlich haben wir als Verein ja auch eine gewisse Fürsorgepflicht gegenüber unseren Anhängern, die für einen Stadionbesuch viel Geld auf den Tisch legen müssen.

 

Unsere Transferpolitik richtet sich nämlich nicht nur nach dem Können des jeweiligen Spielers, sondern auch nach dessen Aussehen.

Und das können wir ja wohl auch von den anderen Teams in unserer Liga erwarten. 

 

Entstellte oder einfach nur hässliche Spieler sind unseren Fans nämlich nicht zu zumuten. Es gibt auch schon Fälle, da grenzt das Ganze bereits an eine Körperverletzung.

Um unsere Anhänger und natürlich auch die hässlichen Spieler des Gegners vor Anfeindungen zu schützen, haben wir beschlossen, die Flutlichtanlage in solchen Fällen einfach abzuschalten.

 

Spiele, die bei Tageslicht angesetzt sind, werden wir mit Rücksicht auf das Wohl unserer Anhänger einfach boykottieren...

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Sa

24

Sep

2016

"Hohlbirne"

Wir haben heute ein richtig schönes Spiel gesehen. Beide Teams haben tollen und sehenswerten Fußball geboten. Gestört hat nur die "Hohlbirne" in schwarz. Die Leistung des schwarzen Mannes mit der Pfeife war unterirdisch und wir als Verein plädieren für die Abschaffung der pfeifenden "Hohlbirnen"...

Eine Hohlbirne oder ein Hohlkopf sind Köpfe und deren Besitzer, die Hohlräume von mindestens 0,3 Liter aufweisen. Manchmal ist der Hohlraum mit einem kleinen Gehirn, dem sogenannten "Erbsenhirn" belegt. Oft bleibt der beschriebene Hohlraum aber auch ganz leer. In solchen Fällen spricht man von "Leerköpfen".

Eine Befüllung der Leerköpfe verspricht leider keinen Erfolg. Ein Leer- oder Hohlkopf ist und bleibt ein Hohlkopf oder eben umgangssprachlich eine Hohlbirne.

 

Anhand der letzten Landtagswahlen in Deutschland ist übrigens ersichtlich, dass die Verbreitung der Hohlbirnen in unserem Land weiter zunimmt. Wie die Verbreitung dieser "Hohlisierung" verhindert werden kann, ist leider noch nicht bekannt. Die Pharmaindustrie arbeitet fieberhaft an einem Gegenmittel.

Erst dann werden wohl auch die Männer in Schwarz wieder ansprechende Leistungen bringen, die ihnen denselben Jubel und Hype der Zuschauer zu teil werden lassen wird wie den Spielern.

 

Wenn wir aber ehrlich sind, ist der Schiedsrichter beim Fußball einfach nicht zu ersetzen. Ein Videobeweis und eine Torlinientechnik allein reichen eben auch nicht; denn sonst heißt es kurz vor dem Spiel:

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Sa

17

Sep

2016

"Du hast die Haare schön"

Trotz der heutigen Niederlage waren die weiblichen Fans der Nelsons schier aus dem Häuschen; denn unser Team bekannte sich eindeutig zu einem neuen Frisurentrend...

Alle Spieler liefen in kurzärmeligen Trikots auf und man konnte ihre ganze Achselhaarpracht erkennen. Buschig und in Schweiß getränkt schauten die Haare unter den Ärmeln hervor. 

 

Durch das so verbreitete Testosteron gerieten die weiblichen Fans beider Teams in völlige Ekstase.

Die Ordner und einige eilig herbeigerufene Hundertschaften der Polizei hatten erhebliche Mühe, die "geilen Stuten" davon abzuhalten, schon während des Spiels den Platz zu stürmen.

 

Wir konnten Achselhaare in jeglicher Form betrachten. Lange und kurze, glatte und krause, helle und dunkle. Es war für jeden Frauentyp etwas dabei. Es gab für weniger anspruchsvolle Stuten natürlich auch ungepflegte und leicht riechende Achselhaare...

Wir haben zwar nicht schön gespielt, den Preis für die beste und tollste Achselbehaarung haben sich die Spieler aber alle redlich verdient. 

 

Mit Inbrunst sangen die weiblichen Fans so während des gesamten Spiels den alten aber weltbekannten Schlager:

 

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Sa

10

Sep

2016

"Das Orakel"

"Als Orakel wird eine Vorhersage oder die vorhersagende Person bezeichnet, was aber eigentlich egal ist, da die Vorhersagen oder die von der vorhersagenden Person vorhergesagte Vorhersagen meistens nicht eintreffen. Demnach ist ein Orakel eine Vorhersage, die nicht eintrifft..." (Stupidedia)

Unser Manager hatte heute entweder auf einen Sieg, eine Niederlage oder ein Unentschieden getippt. Je nach Spielverlauf halt. 

 

Die Chancen auf ein entsprechendes Spielergebnis standen bereits vor dem Anpfiff ziemlich gut. Unser Manager setzte deshalb sein ganzes Wochengehalt von 100 Euro auf Sieg, Niederlage oder Unentschieden.

Nach dem Spiel war er sichtlich über seinen Gewinn erfreut. 100 Euro bekam er vom Wettbüro ausgezahlt. 

 

Anschließend gab er der Öffentlichkeit bekannt, dass er auch in Zukunft weiter als Orakel arbeiten wird. Natürlich nur als Nebentätigkeit, um halt sein Wochengehalt etwas aufbessern zu können.

Unser Manager ist schon ein wahrer Fuchs. 

 

Er konnte bereits jetzt den Tabellenplatz unseres Teams nach dem 14. und letzten Spieltag vorhersagen:

 

Nach einer etwa 5 Minuten andauernden Konzentrationsphase, kam er zu dem Ergebnis, dass es wohl Platz 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8 sein wird.

Wir hoffen natürlich, dass wir unseren Fans nun nicht die Spannung genommen haben und sie trotzdem beim nächsten Heimspiel wieder dabei sind."

 

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So

04

Sep

2016

"Die Origami-Taktik"

"Auch beim gestrigen Spiel verfolgten die Nelsons wieder eine einzigartige Taktik, um ihr Spiel durchzusetzen und weitere 3 Punkte einzufahren. Zu diesem Zweck wurde das Team von unserem Manager in die Geheimnisse der "Origami-Taktik" eingeweiht...

Das einzige Land, in dem Origami noch populär ist, ist bekannterweise Japan. Gut, dass unser Manager diesbezüglich seine Beziehungen nach Asien hat spielen lassen; denn seine beiden privaten Masseurinnen kommen schließlich aus diesem schönen Land.

Origami ist aber nicht mit Onagami zu verwechseln; denn dies ist bekanntlich die Kunst der Selbstbefriedigung durch hingebungsvolles Falten der Geschlechtsorgane.

 

Onagami kommt ebenfalls aus Japan, wird aber heutzutage nur noch selten angewandt; denn man setzt seit 2005 mehr auf das maschinelle Verfahren.

Unser Team hat gestern jedenfalls gezeigt, dass es die "Origami-Taktik" beherrscht. Origami ist nämlich eine traditionelle Art der japanischen Kriegsführung und unser Gegner wurde gestern so mal ordentlich zusammengefaltet.

 

Ein Sieg war schließlich auch bitter nötig, wenn wir den Anschluss zur Tabellenspitze nicht verlieren wollen..."

 

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So

28

Aug

2016

"Rückenwind"

"Die Zuschauer beim heutigen Spiel der Nelsons erlebten mal wieder ein seltenes Spektakel; denn unser Team spielte in beiden Halbzeiten mit einem eigenartigen aber spielentscheidenden  Rückenwind... 

Unser Manager hat sein letzte Woche in der 90-Minuten-Depesche bekannt gewordenes "Entspannungspupsen" in positive Energie verwandelt und an jeden einzelnen Spieler weiter gegeben.

 

In einem 30 stündigem Fortbildungsseminar lehrte unser Manager den Spielern den gezielten Gebrauch solcher Rektalgase, um die Vorteile

des Rückenwindes auch nutzen zu können. 

 

Einem theoretischem Teil folgten die praktischen Übungen.

Zu diesem Zweck waren sogar beim Abschlusstraining

die Zuschauer ausgeschlossen worden.

 

Das Trainingsgelände musste nicht nur vor neugierigen Blicken, sondern auch vor empfindlichen Nasen und auch vor guten Ohren abgeriegelt werden.

Das Erlernte konnten unsere Spieler beim heutigen Ligaspiel direkt siegbringend einsetzen; denn in den entscheidenden Situationen

waren unsere Jungs durch die gezielte Abgabe der Rektalgase

einfach immer einen Schritt schneller als ihre Gegenspieler.

 

Zur rechten Zeit einen kleinen Pups und schon war man vor dem Gegner am Ball.

 

In dieser Woche wird das Seminar fortgesetzt; denn dann sollen die Spieler erlernen, wie man einen entsprechenden Rektalgasvorrat im Körper bildet, um diesen Vorteil auch in einer möglichen Verlängerung bei den anstehenden Pokalspielen zu nutzen."

 

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Sa

20

Aug

2016

"Entspannungspupsen"

Nun wissen wir, warum unser Manager so tiefenentspannt ist; denn den am heutigen Sonntag veröffentlichten Artikel in der ´90-Minutes-Depesche` durfte der Vereinsvorstand der Nelsons vorab bereits lesen. Dort wird alles er- und geklärt. Von wegen ´Yoga Nidra`...

Um hier natürlich nicht zu viel zu verraten und dem Artikel vorzugreifen, sei nur so viel gesagt:

 

Wir hoffen, unser Manager findet zurück zu seiner Ruhe und wird glücklich, damit er sich wieder voll und ganz auf die sportlichen

Aktivitäten unser Mannschaft konzentrieren kann und nicht 

weiter vor sich hin pupsen muss.

Irgendwann müssen die Nelsons ja auch mal wieder Meister werden und aufsteigen. Die Finanzen müssen geregelt und neue Spieler verpflichtet werden. Weiter muss die Vereinshomepage der Nelsons weiter aktualisiert werden.

 

Anstatt sich also mit solchen Nebentätigkeiten, wie in dem heutigen Zeitungsartikel beschrieben, zu beschäftigen, sollte unser Manager

mal wieder seinem eigentlichen Job nachgehen...

Hier gibt es ab heute seit 08:00 Uhr also die Auflösung des ganzen Dilemmas:

 

"Die Schönste Zeit des Jahres?"

 

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Sa

13

Aug

2016

"Yoga Nidra"

"Die Nelsons haben das erste Saisonspiel leider 1:3 verloren... Unser Manager war zwar körperlich anwesend, verschlief jedoch die gesamten 90 Minuten. Seit er aus dem Urlaub zurück ist, ist er irgendwie tiefenentspannt und schläft den ganzen Tag einfach vor sich hin...

In Fachkreisen wird das übrigens Yoga Nidra genannt. Yoga Nidra wird auch der "Schlaf des Yogis" genannt. In diesem Fall ist natürlich unser Manager der Yogi.

 

Bei so einem Schlaf handelt es sich um einen bewussten psychischen Schlaf, den unser Manager da vollführt. Der "Schlaf des Yogis" ist schneller und wirksamer als der normale Schlaf, da man lernt

bewusst eine psychische und physiologische Ruhe herzustellen. 

Unser Manager möchte sich somit einer höheren Bewusstseinsebene öffnen.

 

Wofür er das braucht, wissen wir leider nicht. Auf jeden Fall müssen wir ihn dringend aufwecken und ihm sagen, dass die Saison begonnen hat; denn nur mit dem "Schlaf des Yogis" werden wir die Liga nicht halten können."

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